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Keine Medaille für den vierten Bezirk bei der Heim-DM

(lh). Außer dem olympischen Gedanken gab es für die Ringer aus dem Bezirk bei den Deutschen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil in Ehningen nicht viel zu erben. Die beste Platzierung gelang dem in der Mannschaftsrunde für den ASV Nendingen ringenden Benjamin Raiser, der in der Gewichtsklasse bis 66 kg Fünfter wurde. Er verlor am Finalsonntag den Kampf um Bronze nach spannendem Verlauf mit 3:0/0:1/0:4 gegen Marc Wentzke (RSV Frankfurt/Oder). Für den Aichhalder Uwe Schullian (55 kg) endeten die Titelkämpfe dagegen mit einer herben Enttäuschung, hatte er sich nach schnellen „Aus“ im Vorjahr doch viel vorgenommen. Und die Voraussetzungen hätten besser kaum sein können. Die Qualifikation blieb ihm erspart und so konnte er sich in Ruhe auf das Viertelfinale vorbereiten, in dem er aus seiner Sicht mit dem Lokalmatadoren Michael Widmayer ein „Traumlos“ gezogen hatte. Gute Chancen also, bei einer Deutschen Meisterschaft als fast 41-Jähriger noch einmal Akzente zu setzen und der Jugend die Stirn zu bieten. Doch es kam ganz anders und ziemlich bitter für den sympathischen und ehrlichen Sportsmann aus Aichhalden. Zwar gewann Schullian Runde eins mit 1:0, musste aber nach dem Rundenausgleich durch Widmayer noch einmal zwei Minuten ran, wo er nur knapp einer Schulterniederlage entging und mit 0:4 aus dem Rennen war. „Ich war in diesem Kampf in der Favoritenrolle. Unerklärlicher Weise war ich dadurch sehr nervös, obwohl ich konditionell gut drauf war und gegen Widmayer bei den Württembergischen Meisterschaften in drei Runden gewonnen hatte“, analysierte der Aichhalder kopfschüttelnd. Dass der Schönbucher im Halbfinale nur knapp Vizemeister Fabian Schmitt (SV Nürnberg) unterlag und später Bronze holte, konnte Schullian, der am Ende Neunter wurde, nicht trösten. Nicht viel besser erging es den beiden Sulgenern Pierre Morhardt (55 kg) und Marius Braun (74 kg). Morhardt verlor gegen den Dritten Alexander Grebensikov (SAV Torgelow) auf Schulter und Braun kassierte gegen den Bronzemedaillengewinner Pascal Eisele (SV Fahrenbach) eine 0:4/0:6 Punktniederlage. Da beide Gegner nicht das Finale erreichten, war für sie vorzeitig Schluss. Das gleiche Schicksal ereilte

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Raphaela Kopetschek gelingt Überraschung

(lh). Raphaela Kopetschek vom KSV Winzeln und Ahmed Dudarov (ASV Nendingen) sind Deutsche Freistil-Meister. Eine solch tolle Erfolgsbilanz hat es für den hiesigen Ringerbezirk lange nicht gegeben. Während der Donauringer durchaus als Geheimfavorit zu den Titelkämpfen nach Aschaffenburg anreiste, so kommt der Meistertitel für die Ringeramazone vom Heimbach gänzlich überraschend. Da hatte sie sich jahrelang intensiv für diesen Jahreshöhepunkt vorbereitet, aber jedes Mal fehlte ihr das berühmte Quäntchen Glück für den ganz großen Wurf. 2007 und 2011 war sie Zweite, 2008, 2009 und 2010 holte sie Bronze. Nachdem sie zuletzt aufgrund ihres Mechatronic-Studiums eine halbjährige Wettkampfpause eingelegt hatte und erst wieder vor vier Wochen ins Training eingestiegen war, wollte sie eigentlich gar nicht zur DM gehen. Doch der Reiz und das Flair einer solchen Meisterschaft sowie der Spaß an der Sportart Ringen lockte und so ging sie ohne jegliche Ambitionen in der Gewichtsklasse bis 72 kg an den Start. Plötzlich passte alles zusammen, zumal Titelverteidigerin Maria Müller (SV Altenburg) verletzungsbedingt fehlte. Die Ringerlady aus dem Alpirsbacher Teilort Römmlingsdorf nutzte die Gunst der Stunde, besiegte im Viertelfinale Bianca Buch (KVA Remseck) mit 1:0/1:0 und schaltete im Halbfinale die Freiburgerin Kim Riesterer, Fünfte im Vorjahr, mit 1:0 und 2:0 aus. Da ihre Finalgegnerin, Anna Schell (RLZ Aschaffenburg), immerhin die

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Louis Stumpe (SV Dürbheim) mit überragender Vorstellung

(lh). Bundesligist ASV Nendingen darf sich freuen, muss aber auch tiefer in die Tasche greifen. Neuzugang Louis Stumpe (SV Dürbheim) holte sich bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend im nordbadischen Laudenbach im griechisch-römischen Stil den Titel bis 69 kg. Es war nach 2009 und 2010 bereits der dritte Deutsche Jugendmeistertitel für den gebürtigen Mühlheimer. Der jüngste der drei Stumpe-Brüder legte eine imponierende Siegesserie hin und gehörte zu den technisch besten Ringern des Turniers. Nach fünf Kämpfen und sage und schreibe 48:0 Wertungspunkten stand der 16-Jährige im Finale seinem württembergischen Kollegen Dominik Chelo (TSV Dewangen) gegenüber. Dem einstigen Asperger, im Vorjahr Sechster, gelang es zwar, beim 2:4 und 0:3 gegen Louis Stumpe zu punkten, nicht aber dessen verdiente Goldmedaille zu verhindern. Es war gleichzeitig der einzige Titel, den es für den WRV in dieser Stilart gab. In der gleichen Gewichtsklasse wie Stumpe, jedoch im anderen Pool, befand sich der Aichhalder Christian Bantle nach Siegen

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Stefan Brugger (AB Aichhalden) landet den großen Wurf

(lh). Freistilringer Stefan Brugger schrieb die ruhmreiche Vereinsgeschichte des AB Aichhalden um ein Kapitel weiter. Er holte im hessischen Kleinostheim nach einem überaus spanenden Finalkampf den Deutschen Meistertitel in der A-Jugend bis 63 kg und krönte damit seine bisherige sportliche Karriere. Dabei war er keinesfalls als Favorit an den Start gegangen, zumal er aus dem Vorjahr nur Rang 21 aufweisen konnte. Doch offensichtlich gefiel ihm die Außenseiterolle besonders gut. Schon zum Auftakt am Freitagabend musste er gegen Benedikt Argstatter (SC Anger) beim 1:0/0:4/2:0 alles aufbieten, um einen Fehlstart zu vermeiden. Gut im Griff hatte Brugger den Erfurter Waldimir Arutunjan, den er mit 9:5 und 7:3 klar besiegte. Eine enge Partie lieferte sich der Aichhalder mit dem Südbadener Michael Rieder (RG Waldkirch-Kollnau), den er mit 1:0 und 3:2 bezwingen konnte. Auch der Triberger Marius Weiss, Deutscher B-Jugendmeister von 2011, verlangte Brugger beim 1:0/0:1/2:0 alles ab. Den Finaleinzug hatte sich der Aichhalder sicherlich anstrengender vorgestellt. Mit 2:0 in Führung liegend musste sein Konkurrent Erik Hötgen (AC Köln-Mülheim) noch in der ersten Kampfrunde verletzt aufgeben. Dafür hatte der Endkampf gegen Lewon Sargsian (ASV Wilhelmshaven) noch einmal alles zu bieten: Spannung, Hektik und Dramatik. Nach zwei Runden stand es 1:1, ehe sich der Schwarzwälder mit 2:0 durchsetzte und den Anhang des WRV jubeln ließ. Auch auf die Auszeichnung „technisch bester Ringer des Turniers“ darf der Schwarzwälder stolz sein. Nicht ganz so erfolgreich verliefen die Titelkämpfe für Vereinskamerad Pius Moosmann (58 kg), für den in der dritten Runde das vorzeitige Aus kam, er wurde 13. Schon nach zwei Runden war für Jonas Schmid

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Ab 2014 gemeinsame Bezirksmeisterschaften

(lh). Die Jugendvertreter sind sich grundsätzlich einig, jetzt fehlt nur noch das formale OK der Bezirksfunktionäre und der Vereinsbosse. Ab dem Jahre 2014 werden die Jugend-Bezirksmeisterschaften in den Bezirken eins Südbaden und vier Württemberg, die seit nahezu 45 Jahren eine gut funktionierende Arbeitsgemeinschaft haben, als eine Meisterschaft ausgetragen. Beide Bezirke erhoffen sich dadurch wieder mehr Wettbewerbsqualität sowohl in sportlicher Hinsicht wie auch in der Anzahl der Teilnehmer. Grund der Überlegungen war, dass die Teilnehmerzahlen in

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Dudarov kann seinen Titel verteidigen/Trost überrascht

HALLBERGMOOS (lh). Vier Teilnehmer am Start, mit Gold und Bronze zurückgekehrt. So lautete die Bilanz der Bezirksfreistilringer bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften im bayerischen Hallbergmoos. Während der Titelgewinn des Nendingers Ahmet Dudarov (74 kg) keine besondere Überraschung darstellte, da er schon im letzten Jahr ganz oben auf dem Podest stand, so unerwartet kam die Bronzemedaille für den Aichhaldener Andreas Trost. Er besiegte in der Klasse bis 96 kg im Achtelfinale Aslan Makmudov (RC Potsdam) in drei spannenden Runden mit 0:1, 3:0 und 3:2. Im Viertelfinale gab es dann eine 0:1 und 1:3 Niederlage gegen den späteren Finalisten Robin Ferdinand (ASV Boden). In der Hoffnungsrunde setzte sich Trost gegen Patrick Fanderl (SC Oberölsbach) knapp mit 2:2 und 2:1 durch und schaffte somit den Einzug ins kleine Finale um Bronze, wo er den Südbadener Felix Krafft (TuS Adelhausen) mit 3:0 und 1:1 bezwingen konnte. Nach Platz acht im Vorjahr eine beachtliche Steigerung des Schwarzwälders. Trost’s Vereinskamerad Pius Moosmann (60 kg) hatte in der Hoffnungsrunde ebenfalls die Chance, weiter nach vorne zu kommen, verlor jedoch gegen Burak Timilli (ASV Westerfilde) und schied vorzeitig aus. Bereits im Achtelfinale war für den Winzelner Felix Beck (84 kg) Endstation, als er gegen Gemadij Cudinovic (KSV Köllerbach) unterlag und dieser nicht den Endkampf erreichte. Dudarov bewies eine gute Kondition und besiegte der Reihe nach Marcel Fröhlich (TSV Gailbach) mit 3:1/3:1, Steve Masuch (TSV Westendorf) mit 1:0/3:0 und Kubilay Cakici (SC Kleinostheim) mit 5:1/4:0. Im gab er auch dem Furtwangener Felix Pfaff mit 1:0 und 4:2 Punkten das Nachsehen.

 

Klassiker bringen fünf Medaillen mit

WITTEN (lh). Mit Silber und viermal Bronze dekoriert kehrten die Ringer des vierten Bezirks von den Deutschen Juniorenmeisterschaften im griechisch-römischen Stil aus Witten zurück. Damit trugen sie einen wesentlichen Teil zum Sieg des WRV in der Länderwertung bei. Während sich das Sulgener Trio Pierre Morhardt, Jannik Malz und Marius Braun über den Gewinn der Bronzemedaille riesig freute, dürfte sich der Jubel bei David Stumpe (SV Dürbheim) über die Silber- und bei Christian Bösinger (AV Hardt) über die Bronzemedaille in Grenzen gehalten haben. Stumpe war schon im Vorjahr Vizemeister geworden und liebäugelte insgeheim mit dem Meistertitel. Doch der Eisenhüttenstädter Christian John war im Finale beim 4:1 und 3:1 Punktsieg klar der Bessere. Dem künftig für den Bundesligisten ringenden Mühlheimer bietet sich im kommenden Jahr altersbedingt nochmals die Chance. Für den Hardter Christian Bösinger (60 kg), der künftig für den KSK Furtwangen das Trikot überstreifen wird, verliefen die Titelkämpfe nicht gerade nach Wunsch. Schon im Achtelfinale war für ihn nach der 0:1/0:5 Niederlage gegen den späteren Ersten Alexander Grebensikov (SAV Torgelow) klar, dass er seinen Titel aus dem Vorjahr nicht mehr verteidigen kann. Über die Hoffnungsrunde rettete sich Bösinger ins kleine Finale und bezwang dort den Tennenbronner Adrian Stockburger mit 5:0 und 1:0.

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Hepting bleibt Vorsitzende – Olipitz löst Ginsel ab

Der Bezirksvorstand von links: Horst Krumrück, Klaus Ginsel, Birgit Hepting, Daniel Olipitz, Martin Moosmann und Michael Ginsel.

Im Vorstand des WRV-Ringerbezirk vier Schwarzwald-Alb-Bodensee hat die Verjüngungskur begonnen. Beim Bezirkstag in Trossingen wurde Daniel Olipitz (AV Hardt) zum Nachfolger des bisherigen Rechtsausschussvorsitzenden Klaus Ginsel (ASV Nendingen) gewählt.

Der 70-jährige Ginsel hatte diese Funktion zehn Jahre lang ausgeübt und wurde von der Vorsitzenden Birgit Hepting (KSV Trossingen) mit lobenden Worten und einem kleinen Präsent verabschiedet. Sie selber wurde ebenso wie Sportwart Horst Krumrück (AV Schwenningen) und Pressereferent Lothar Herzog (AV Sulgen) einstimmig für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren gewählt.

Hepting machte jedoch deutlich, nach dann sechsjähriger Amtszeit nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Es müsse möglich sein, bis 2014 einen geeigneten Kandidaten zu finden. Lediglich bestätigt werden mussten Jugendreferent Martin Moosmann und Jugendsprecher Stefan Moosmann (beide AV Sulgen), da sie bereits in der Jugendleiterversammlung gewählt worden waren. In naher Zukunft stehen dem Bezirk auch sportliche Veränderungen ins Haus.

Wie die Vorsitzende in ihrem Jahresbericht erwähnte, müsse man sich aufgrund der zurückgehenden Teilnehmerzahlen bei den Bezirksjugendmeisterschaften Gedanken darüber machen, ob diese ab 2014 nicht zusammen mit dem südbadischen Bezirk eins ausgerichtet werden sollen.

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