Ringer Fotos 2013
„Was machen meine Beine, was die des Gegners? Stück für Stück vorgehen, so wird die Technik immer besser. Und üben, üben, üben, dann klappt’s irgendwann auch im Wettkampf“. Diese fordernden Worte des Griechisch-Römisch-Spezialisten Jannis Zamanduridis, Vizeweltmeister 1990, nahmen sich circa 40 Nachwuchsringer zwischen acht und 16 Jahren in der Tennenbronner Festhalle zu Herzen.
Sie waren in den Genuss eines Exklusiv-Trainingstages mit dem Aktiven-Bundestrainer des Deutschen Ringerbundes (DRB) gekommen, das der „Förderkreis Ringen Schwarzwald-Alb-Bodensee“ organisierte und finanzierte. Mit Ausnahme des AB Schramberg, AV Hornberg und KSK Furtwangen hatten sämtliche Vereine aus der Region das einmalige Angebot genutzt und bis zur vier Jugendringer geschickt.
Weiterlesen: Tipps und Tricks vom Bundestrainer
KG Fachsenfeld/Dewangen verliert 13:23 gegen den Dritten Nendingen II
Schon auf der Waage war für die KG klar, dass es nicht viel zu erben gibt. Mit Baris Diksu, Yan Ceaban und Ahmed Dudarov stellte Nendingen drei erfahrene Bundesligaringer. Positiv überraschen konnte Michael Manea, der Dudarov, den Vizeweltmeister der Junioren 3:1 Runden schlagen konnte.
Weiterlesen: Fachsenfeld/Dewangen gegen Nendingen II
Aus aktuellem Anlass tagte der WRV-Ligenausschuss
Wir haben unseren Beschluss, in der kommenden Saison in der Landesklasse mit einer eingleisigen 10-er-Liga an den Start zu gehen nochmals diskutiert und haben nun ein 2-Stufenmodell beschlossen.
Im 1. Jahr (2013)

KG Fachsenfeld/Dewangen verliert in Furtwangen 26:12.
Ersatzgeschwächt war gegen Furtwangen nicht mehr drin. Dennoch konnte David Krauss überraschen und den letztjährigen Deutschen Juniorenmeister besiegen. Auch Kevin Henkel überzeugte gegen einen der stärksten deutschen Nachwuchsringer.
55G Seinen ersten Einsatz in der Regionalliga hatte Yannick Krauss (KG) gegen Zurab Matcharashvili. Der Furtwanger Siegringer hatte mit seinem jugendlichen Gegner keine Mühe und gewann technisch überlegen. 4:0
Weiterlesen: Der Tabellenführer war eine Nummer zu groß
In prächtiger Kampflaune präsentierte sich Nendingen II in der Regionalliga gegen den KSV Unterelchingen. 350 Zuschauer sahen einen klaren 22:15-Sieg mit in der von Kampfrichter Manuel Senn (Ehningen) sehr sicher geleiteten, fairen Begegnung.
Sechs Nendinger Siege verteilten sich schön gleichmäßig auf die Routiniers und die jungen Wilden. Für die Jungen überzeugten einmal mehr Tim Baur, David Stumpe und Louis Stumpe mit herrlich herausgerungenen klaren Siegen. Und bei den Erfahrenen gefielen Marc Buschle und Daniel Reichle mit sicheren Erfolgen, während Baris Diksu schon etwas mehr Mühe hatte bei seinem 3:1 Punktsieg.
Weiterlesen: Auch die Nendinger Zweite siegte
Richtig spannend machten es die Nendinger Ringer in Triberg.
Zwar stand am Ende in der Jahn-Sporthalle der erwartete Sieg des ASV zu Buche, doch beim 16:22 leisteten die Schwarzwälder doch mehr Widerstand, als manche gedacht hatten.
Nicht alles lief rund an diesem Tag. Das fing schon damit an, dass Eduard Kratz verletzungsbedingt absagen und kurzfristig durch Benjamin Raiser ersetzt werden musste. Und es setzte sich fort mit einer unverhofften Niederlage durch Andrei Perpelita im 60er Freistil. So kamen die Triberger, die auch auf zwei Stammkräfte verzichten mussten, statt zu zwei zu vier Siegen und konnten den Kampf lange offen halten.
Weiterlesen: Nendingen tut sich in Triberg schwerer als erwartet
In der aktuellen Ringerzeitschrift des DRB wird diesmal über die Weltmeisterschaften der Frauen in Strathcona Country aus Kanada berichtet, es gibt ein Interview mit dem Nachwuchstrainer Rainer Kamm, ein Bericht über die neuen Eliteschulen des Sports und aktuelle Infos von den Bundesligen Nord, Süd und Mitte und weitere Infos über aktuelle Ereignisse im und um den Ringkampfsport herum.
Die Ringer Zeitschrift kann bestellt werden unter folgender Internetadresse http://www.der-ringer.de/formular.html
Herbst- oder Halbzeitmeister ? Erst am Schluss wartet das wahre Glück
Keine Ahnung, wie es in der Vergangenheit lief. Wurden die Halbzeitsieger am Ende tatsächlich auch Meister in ihren Leistungsklassen? Sei’s drum, die Mühe zu rekonstruieren oder nachzurechnen lohnt sich nicht, das Ergebnis wäre auch nur wenig aussagekräftig. Zwar genießen die Halbzeit-Titelhelden und ihre Fans das schöne Gefühl, zur Hälfte der Saison an der Spitze zu stehen, das kann beflügeln aber auch ins Gegenteil umschlagen.
Es ist wie beim Radfahren: „nur klingeln ist’s nicht“. Treffender formuliert: „es ist wie flirten, wirklich schön wird es aber erst, wenn das Mädchen JA sagt“! (Stammt nicht von mir, sondern von Marcello Mastroianni, dem italienischen Kinostar und Frauenschwarm vergangener Jahre). Man kann sich also für den „halben Titel“ rein gar nichts kaufen.
Doch erwähnenswert ist es schon. Fangen wir mal an mit dem Tabellenstand der Regionalliga: Die Nase vorn hat Furtwangen mit 14:4 Punkten, punktgleich mit Taisersdorf, aber 10 Wertungspünktchen besser.
Weiterlesen: "Die Hälfte" - leider nur ein Muster ohne Wert
David’s Geschichte: Ein Steinchen bringt eine Lawine ins rollen!
Beim einem Heimkampf des Oberligavereins SG Weilimdorf wurde wie immer ein Flyer in der Halle verteilt. Auch dieses Mal gab es einen Text in der Rubrik „Frauen am Mattenrand“, wo Ringerfrauen und Ringermütter ihre Geschichten rund um die sportlichen Aktivitäten ihrer Männer (meistens mit einem Augenzwinkern) erzählen.
Foto: privat
Dieses Mal war die Geschichte im Flyer von Tanja Frömel-Lazogianis geschrieben, die Mutter unserer Nachwuchsringer Lucas und David. Sie schildert wie David als „Frühchen“ zur Welt kam und es durch den Ringkampfsport schaffte, den etwas schmächtigen Körper nach und nach zu trainieren bis er schließlich im Herbst letzten Jahres seinen ersten Turniersieg holte!
Weiterlesen: Mehr zur Geschichte des kleinen Kämpfers
Der Nendinger „Mattensplitter“ gibt einen Blick frei hinter die Kulissen
Wohl selten sah man eine Verlierermannschaft neben der Matte so locker und gelassen wie die Nürnberger Ringer am Samstag. Auf der Matte gaben sie zwar alles, aber nach ihren Kämpfen waren die meisten von ihnen wieder recht fröhlich. Sie hatten wohl schon vor dem Kampf gegen den ASV mit der unvermeidlichen Niederlage gerechnet. Christoph Pscherer, der den SV Johannis Nürnberg am Samstag betreute, gab in der anschließenden Pressekonferenz zu, dass die Grizzly's sich mit dem Abstieg abgefunden haben. „Wir haben nicht die nötigen Mittel, um uns wesentlich zu verstärken. Und mit unserem überwiegend deutschen Kader können wir in der 1. Bundesliga Süd vorne nicht mithalten. Dafür haben wir es sehr genossen, in dieser tollen Atmosphäre der Mühlauhalle antreten zu dürfen.“
Nürnberg kam mit nur zwei ausländischen Ringern in die Mühlauhalle, dafür aber mit fünf deutschen U 23 Ringern. Wenn man bedenkt, dass die Nürnberger mit ihrer 2. Mannschaft derzeit in der 2. Bundesliga Nord auf dem 3. Tabellenplatz stehen, kann man einen Abstieg der Franken wohl nur bedauern. Denn der bedeutet ja dann, dass deren Zweite in die bayerische Oberliga zurückgestuft werden muss.
Weiterlesen: Etwas mehr über Bundesligaringen in Nendingen
Trainer Volker Hirt: "Klar doch, wir wollen auch in Triberg gewinnen!"
Der SV Triberg, nächster Gegner des ASV Nendingen, ist sicher eine Überraschungsmannschaft dieser Saison. Als Aufsteiger, der sich allerdings kräftig verstärkt hat, belegt er derzeit nach starken Kämpfen überraschend den 4. Platz in der 1. Bundesliga Süd. Am letzten Samstag haben die Schwarzwälder zwar in Aalen mit 16:20 verloren, dennoch haben sie immer noch beste Aussichten auf die Teilnahme an der Zwischenrunde im Dezember.
In der Vorrunde hat Nendingen zuhause klar 24:7 gewonnen. Danach gab es leider einige Misstöne, als beispielsweise der SV Triberg völlig ungerechtfertigt Protest gegen die Wertung des Kampfes wegen der angeblich nicht korrekten Nendinger Waage einlegte. Das hat das bisher immer gute Verhältnis zwischen beiden Vereinen vorübergehend absolut unnötig belastet. Trainer Volker Hirt versucht bei diesem vorgezogenen Kampf am Feiertag, Donnerstag 1. November, 16 Uhr, mit seiner Mannschaft eine entsprechend sportliche Antwort in Form eines klaren Sieges auf der Matte zu geben.
Weiterlesen: Vorschau: Nendingen plant gegen Triberg: "Was fürs Punktekonto tun!"
Bei Aalen kämpferische Trendwende erkennbar, 20:16 gegen Triberg
Die Erleichterung nach dem letzten Kampf beim 20:16-Erfolg in der Aalener Greuthalle war groß. Die Ostalbbären ließen gegen Triberg endlich wieder den lange vermissten Siegeshunger erkennen, sie bezwangen die Schwarzwälder in einem sehenswerten Bundesligaduell.
Nach den Niederlagen der vergangenen Wochen zeigten die Aalener Ringer gegen den SV Triberg eine versöhnliche Leistung und verkauften sich gut beim zweiten Heimkampf in der Rückrunde. Dass noch nicht alle „Baustellen“ im Team abgearbeitet sind, wird zwar bei näherer Betrachtung der einzelnen Zweikämpfe deutlich. Dies zu erwarten wäre in der Kürze der Zeit aber auch utopisch. Insgesamt rückte die Mannschaft jedoch wieder mehr zusammen und jeder Einzelne versuchte seinen Teil zum Gesamterfolg beizutragen.
Weiterlesen: Hat Aalen die Durststrecke überwunden?
KG- Fachsenfeld/Dewangen – SRC Viernheim 22:18
Die KG Fachsenfeld/Dewangen feiert den ersten Heimsieg in der Regionalliga. Zweitligaabsteiger SRC Viernheim führte vor den letzten drei Kämpfen mit 18:11 und ein Sieg für die KG schien in weiter Ferne. Doch in den letzten drei Kämpfen holte sich die KG durch Siege von Michael Manea, Kevin Henkel und Jochen Teichmann die nötigen Punkte zum 22:18 Erfolg und kletterte in der Tabelle auf Platz 7, zum ersten Mal auf einen Nichtabstiegsplatz.
Weiterlesen: Erster Heimsieg für Regionalligist Fachsenfeld/Dewangen

Der Bericht vom Spitzenduell steht unter Bezirk 1.

Nendinger Zweite besiegt Aufstiegsfavorit KSV Ketsch 22:16
Mit dem 22:16-Sieg hat sich die Nendinger Zweite in der Regionalliga zum Abschluss der Vorrunde wieder mit 12:6 Punkten auf Platz 3 der Regionalliga vorgekämpft. Aufstiegsfavorit KSV Ketsch erwies sich zwar als der erwartet schwere Gegner, musste sich aber den gut aufgelegten Nendingern geschlagen geben. Man muss der ganzen Mannschaft ein dickes Kompliment machen.
Als Matchwinner aber darf sich Marc Buschle fühlen. Mit Ion Cernean schulterte er den bisher ungeschlagenen Star der Nordbadener und stellte die Weichen für den Sieg. Aber auch der taktisch clevere Kampf von David Stumpe, genauso wie die Energieleistung von Baris Diksu, lieferten einen wichtigen Beitrag zum Nendinger Erfolg.
Weiterlesen: Nendinger Zweite rückt in der Tabelle auf